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Quelle: ilmeteo.it

Sehenswürdigkeit Verbania

Villa Rusconi-Clerici

Die Villa Rusconi-Clerici steht in Verbania Pallanza am Ufer des Lago Maggiore und ist umgeben von einem alten romantischen Garten, reich an seltenen und wertvollen Pflanzenarten und außergewöhnlichen Exemplaren von Magnolien, Kletterpflanzen und Kampferbäumen.

Das Gebäude und der Garten der Villa Rusconi-Clerici

Der Besucher ist sofort beeindruckt vom wuchtigen Eindruck des Gebäudes, der besonders durch die majestätische Treppe aus Serpentinmarmor mit ihrem Geländer aus Holz und Schmiedeeisen aus den Jahren vor der Art Nouveau Phase hervorgerufen wird. Der ursprüngliche Park wird noch verschönert durch einen bezaubernden Rocaille-Wintergarten, eine Orangerie und ein großes Hafenbecken für die Boote, in dem man noch heute zahlreiche Exemplare des Eisvogels antreffen kann. Azaleen, Rhododendren und seltene Kamelien wurden aus den nahegelegenen Baumschulen Rovelli beigesteuert, die auch von der Königin Margherita von Savoyen besucht wurden.

Villa Rusconi-Clerici: die Geschichte

Dort, wo heute die Villa steht, befand sich früher das Villino Bozzotti. Dieses hatte Stefano Türr, ein ungarischer Patriot, Vizekommandant des Garibaldifeldzugs der Tausend und Schöpfer des Isthmus von Korinth und des Panamakanals als Residenz für sich und seine Ehefrau, Prinzessin Adeline, Nichte von Napoleon Bonaparte gewählt.
Man kann sich kaum vorstellen, dass es bereits diese Eheleute waren, die die riesige Magnolie gepflanzt haben, die noch heute ihre Äste auf den See hinausragen lässt, und dass auch die Anpflanzung der ersten Kamelien und Rhododendren auf diese beiden zurückgeht.

Es steht fest, dass das von Türr bewohnte Gebäude Ende des 19. Jahrhunderts abgerissen wurde, um Platz für ein imposanteres Anwesen zu schaffen, das mit reichen neobarocken Verzierungen versehen wurde. Dieses zeichnete sich durch die sehr hohen Decken aus, die für den neuen Eigentümer Ferdinando Biffi und seinen Sohn nach Maß angefertigt wurden, da diese beiden Männer über zwei Meter gross waren. Das Projekt, die Gestaltung der Innenräume und die Ausführung formaler Details wurden dem Mailänder Architekten Giovanni Giachi übertragen. Die Hausherrin Cristina Biffi Pirinoli, eine Amateurmalerin mit ausgezeichneter akademischer Bildung, dekorierte die Säle der Villa mit Motiven aus der Wasserwelt, wodurch die Strenge der kastenförmigen Decken und der neogotischen Einrichtung abgemildert wurde. In diesen Jahren wurde die Villa öfters als Rahmen für Hochzeiten, Zeremonien und Feste gewählt. In ihren Salons trafen sich berühmte Künstler, Soldaten wie General Cadorna und Comandante Rizzo della Beffa di Buccari, die adeligen Familien der Gegend (die Pallavicino, Manca di Villahermosa, Amman, Melzi d'Eril, Branca di Romanico und Browne Casanova) und die Familien des sich entwickelnden industriellen Grossbürgertums.

Nach fünfzig Jahren ging das Eigentum an dieser Villa von der Familie Biffi auf die Grafen Rusconi-Clerici über, die mit großer Sensibilität die Faszination des Anwesens und des Gartens durch andauernde Anstrengungen gepflegt haben. Auch heute noch ertönt das Lachen feiernder Gäste, von Hochzeitsgästen oder Teilnehmern von Galaempfängen. Man kann hier jedoch auch Gelehrte oder einfach Liebhaber der Botanik finden, die die üppig ausgestatteten Säle oder die sachkundig restaurierten Keller besichtigen. Die Kunst, jede Veranstaltung oder Feier in einen Erfolg zu verwandeln, hat zusammen mit der Schönheit des Ortes dazu geführt, dass die Villa Rusconi-Clerici in wenigen Jahren zu einer der renommiertesten Locations des Lago Maggiore geworden ist.

Fotogallerie Villa Rusconi-Clerici