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Baveno

Das antike Städtchen Baveno, dessen Altstadt aus Gebäuden aus dem 10. Jahrhundert besteht, ist nun ein stark besuchtes und berühmtes Klimazentrum; sein günstiges mildes Klima hat die Entwicklung eines florierenden internationalen Tourismus gefördert.

Die Besiedelung dieses Gebietes am unteren Teil des Sees wurde vermutlich dadurch begünstigt, dass der begehrte rosa und rote Granit der umliegenden Berge hier reichlich vorhanden war und leicht abgebaut werden konnte (insbesondere vom Berg Camoscio).

Die Kirche, die Taufkapelle und die Villen von Baveno

Der Ort Baveno gruppiert sich in idealer Weise um die Kirche Chiesa parrocchiale dei SS. Gervaso e Protaso herum, die im 11. Jahrhundert aus dem lokalen Granit erbaut worden ist. Die Fassade mit dem Giebeldach wird durch hängende Bögen verziert und verfügt über ein einziges Rundbogen-Kirchenportal. An dessen Seiten sind zwei römische Grabtafeln eingemauert, die in der Umgebung gefunden worden sind. Man kann noch die Reste eines Ornamentfreskos bewundern, das zwei menschliche Figuren in einem vielfarbigen Rahmen darstellt. Der romanische Glockenturm mit quadratischem Grundriss sticht aus dem Viertel hervor und lenkt sofort die Aufmerksamkeit des Besuchers auf sich.
Neben der Kirche sieht man das Paleochristliche Taufbecken, das eine Besonderheit aufweist: der äußere Grundriss ist quadratisch, der innere dagegen achteckig. Das Becken ist im Zeitalter der Renaissance umgebaut worden.

Etwas vom Zentrum entfernt befinden sich viele von adeligen Familien erbaute Villen aus dem neunzehnten Jahrhundert. Zu erwähnen ist die Villa Fedora, wo der berühmte Komponist Umberto Giordano die gleichnamige Oper komponierte und Villa Branca (vorher Villa Clara, dann Villa Maria), die sich am Eingang des Ortes befindet und unverwechselbar ist durch die weissen Zinnen, die einen starken Kontrast zu den roten Backsteinen bilden.

Feriolo

Das Dörflein Feriolo ist ein Ortsteil von Baveno und bekannt für seine antiken Ursprung. Dieser ist belegt durch die Überreste der Burg, die heute noch sichtbar auf der nahen Landzunge stehen und beweisen, dass der Ort eine beachtliche strategische Bedeutung besass und sich bis heute in der Kommunikation erheblich auswirkt. Hier kreuzen sich die Strassen, die ins Landesinnere zum Lago d'Orta (Ortasee) und zur Val d'Ossola führen mit denen, die dem See entlang nach Verbania und in den Kanton Tessin verlaufen. Nach Feriolo flacht das Seeufer ab und geht über in die breite Flussmündung des Toce, eines der wichtigsten Zuflüsse des Lago Maggiore.

Fotogallerie Baveno